öGIG treibt Glasfaser-Ausbau in Graz voran. Politik sehr zufrieden.
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öGIG treibt Glasfaser-Ausbau in Graz voran. Politik sehr zufrieden.

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GRAZ, 18.5.2026 – der zügige Ausbau einer zukunftssicheren und leistungsstarken Glasfaser-Infrastruktur wird zum wesentlichen Faktor für Lebens- und Standortqualität – egal ob im urbanen oder ländlichen Raum. Im Zuge einer Visite im Grazer Bezirk Ries machte sich Wirtschafts- und Finanzlandesrat DI Willibald Ehrenhöfer ein Bild vom Fortschritt des dortigen Ausbauprojekts. Die Österreichische Glasfaserinfrastruktur-Gesellschaft (öGIG) schließt in der steirischen Landeshauptstadt 17.000 Haushalte an das Glasfasernetz an.

Gemeinsam mit Bezirksvorsteher Josef Schuster und öGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber machte sich der für Wirtschaft und Finanzen zuständige Landesrat Willibald Ehrenhöfer vor Ort ein Bild vom Projektfortschritt. Ehrenhöfer ließ dabei keinen Zweifel, welch große Bedeutung er der digitalen Netzinfrastruktur beimisst. „Egal ob Privathaushalt, Unternehmen oder öffentliche Einrichtung – der Zugang zu einer leistungsstarken und zukunftssicheren Glasfaser-Infrastruktur wird zu einem entscheidenden Faktor für die Lebens- und Standortqualität“, betont Ehrenhöfer. Im Zuge der Bezirksvisite besuchte der Landesrat ortsansässige Unternehmen, wie Kanzler Verfahrenstechnik und die Firma Gassner. „Auch in diesen Gesprächen wurde klar artikuliert, dass die Betriebe eine moderne und hochleistungsfähige Infrastruktur brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Ehrenhöfer. Der Landesrat sieht deshalb auch die Bundespolitik in der Pflicht, die für Infrastruktur notwendigen finanziellen Mittel auch unter schwierigen Rahmenbedingungen abzusichern. Ehrenhöfer: „Bei allem Verständnis für die notwendige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte: es wäre absolut unverantwortlich, in der aktuellen Situation Gelder für den Breitbandausbau zu kürzen.“

Ähnlich beurteilt auch Bezirksvorsteher Josef Schuster den Ausbau des Glasfasernetzes im Bezirk Ries. „Die Digitalisierung gewinnt in allen Lebensbereichen – von der Schule, über Medizin bis hin zur Verwaltung oder Freizeitgestaltung – massiv an Bedeutung. Damit einher geht ein ständig steigendes Datenvolumen, das langfristig nur mit moderner Glasfaser-Technologie zuverlässig bewältigt werden kann.“ Im Namen der Rieser Bürger:innen dankte Schuster bei der Bezirksvisite auch ausdrücklich der öGIG. „Wir haben hier einen Partner gefunden, der das Projekt professionell aufgesetzt hat und nun Straßenzug für Straßenzug umsetzt. Davon profitieren alle Einwohner:innen nachhaltig.“

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Graz, in den Bezirken Ries, Waltendorf und St. Peter, wird durch die öGIG privatwirtschaftlich finanziert. Insgesamt investiert das Tochterunternehmen der Allianz Gruppe dafür bis 2028 rund 45 Millionen Euro. „Das heißt, dass wir – wie bei 90 Prozent unserer Projekte – keine öffentlichen Fördermittel in Anspruch nehmen“, erklärt öGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber. Neben der öffentlichen Hand profitieren auch alle Konsument:innen bei diesem erfolgreichen Glasfaser-Projekt. Da die öGIG ein offenes Netz anbietet, können Kund:innen aus über 20 Internet Service Providern (ISP) wählen, um ihren spezifischen Internetbedarf punktgenau zu decken.  Tauber: „Ob privater Haushalt, öffentliche Einrichtung oder Unternehmen – niemand will auf einen Monopol-Anbieter beschränkt werden. Deshalb ist uns auf unserem offenen Netz die Angebotsvielfalt so wichtig.“

Fotohinweis: Graz-Ries Bezirksvorsteher Josef Schuster, öGIG Projektverantwortliche Rollout in Graz Petra Stolz mit Wirtschafts- und Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer und öGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber beim Lokalaugenschein anlässlich des Glasfaser-Ausbaus in der Stadt Graz.

Fotocredit:  Klaus Morgenstern